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„Money Shot“ erscheint im März: Pornhub-Dokumentation bald auf Netflix
Jo - 9. März 2023
Eine Pornhub gewidmete Dokumentation wird bald auf Netflix ausgestrahlt: Entdecken Sie den Teaser!
Am 15. März bietet der Dokumentarfilm „Money Shot“ einen detaillierten Einblick in Pornhub, eine wahre Erfolgsgeschichte in der Welt des Pornos. Der Film beleuchtet auch die Schattenseiten der Plattform.
Pornhub wurde 2007 gegründet und ist einer der Marktführer in der Pornowelt. Mit seinen berühmten Tubes, die Inhalte in großem Umfang und oft kostenlos verbreiten, ist die Plattform zudem das Symbol einer Ära der Erwachsenenunterhaltung. Netflix hat diesen Giganten der Pornoindustrie mit einer Dokumentation ins Visier genommen, die durchaus kontrovers zu werden verspricht.
Pornhub: ein Porno-Gigant
Heute sind einige Pornostars zu bekannten Namen geworden, und die Welt des Pornos ist zum Mainstream geworden. Im Jahr 2022 belegte Pornhub mit 417 Millionen Besuchen den vierten Platz unter den meistbesuchten Websites in Frankreich. Heute ist es ein Leichtes, mit nur wenigen Klicks von jedem Gerät mit WLAN-Verbindung aus Pornos anzuschauen. „Money Shot: The Pornhub Story“ wirft einen Blick zurück auf den Aufstieg der Website und das Phänomen der Porno-Videoportale.

Doch auch die Frage nach der Verteilung des Reichtums, der mit diesem Wirtschaftsmodell verbunden ist, steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms. „Dieser Film zwingt uns dazu, die Bedeutung von Sexualität und Einwilligung zu hinterfragen, wenn Websites im Wert von Milliarden Dollar von nutzergenerierten Videos profitieren. Wer hat die Macht und wer sollte sie haben?“, sagte Suzanne Hillinger, die Regisseurin des Films, in einem Interview mit dem Magazin GQ. Wir hoffen, dass dieser Dokumentarfilm viele Gespräche über Sex und Einwilligung anregen wird.

Die dunkle Seite von Pornhub
Der Dokumentarfilm zeigt Interviews mit Darstellerinnen und Darstellern, Aktivist*innen und ehemaligen Mitarbeiter*innen des Porno-Giganten. Einige Gegner der Plattform prangern die schädlichen Auswirkungen des freien Zugangs zu Pornos auf die Gesellschaft sowie die Veröffentlichung von Rachepornos im Internet an. Aktivist*innen kritisieren zudem, dass Pornhub – ähnlich wie soziale Netzwerke wie Facebook – Nutzerdaten sammelt.
Im Jahr 2020 kritisierte die amerikanische Zeitung „New York Times“ die Plattform wegen der Verbreitung illegaler Videos, die „Kindesmissbrauch und nicht einvernehmliche Gewalt“ zeigten. Damals bestritt die Plattform dies kategorisch, entfernte jedoch die Videos von nicht verifizierten Nutzern. Der Fall erregte die Aufmerksamkeit von Gesetzgebern auf der ganzen Welt, darunter auch in Frankreich. Parlamentarier beschäftigen sich zunehmend mit der Frage, wie der Zugriff von Minderjährigen auf Porno-Websites verhindert werden kann.
Unter der Regie von Suzanne Hillinger beleuchtet „Pornhub: gros plan sur le géant du sexe“ (Pornhub: Nahaufnahme des Sex-Giganten), wie die Plattform die Welt der Pornos auf den Kopf gestellt hat, indem sie die weitreichende Verbreitung dieser Videos ermöglicht und XXL-Gewinne aus oft ausgebeuteten Sexarbeitern erzielt. Wir sehen uns am 15. März auf Netflix.
